Zum Inhalt springen

Installation

FinDSL gibt es in vier Varianten — wähle die für deinen Anwendungsfall passende:

VarianteFür wenBezugsquelle
VS-Code-ExtensionSachbearbeiter:innen, Fachreferent:innenaus VS Code heraus bzw. .vsix-Datei
IntelliJ-/JetBrains-PluginNutzer:innen von IntelliJ IDEA & Co.Plugin-.zip (GitHub Releases)
Natives CLI-BinaryKommandozeile, CI/CD-Pipelines ohne NodeGitHub Releases
npm-Paket (@findsl/cli)Entwickler:innen mit Node-Toolchainnpm-Registry
  • VS-Code-Extension: Visual Studio Code (oder ein kompatibler Editor wie VSCodium/Cursor). Der Sprachserver ist enthalten — kein separates CLI nötig.
  • IntelliJ-/JetBrains-Plugin: IntelliJ IDEA (Community oder Ultimate) bzw. eine andere JetBrains-IDE ab Version 2024.2 sowie das LSP4IJ-Plugin. Der native Sprachserver wird beim ersten Start automatisch geladen — kein separates CLI nötig.
  • Natives CLI-Binary: keine. Das Binary ist self-contained (enthält die Laufzeit) und läuft ohne Node-Installation.
  • npm-Paket: Node.js (aktuelle LTS, mindestens Version 20).

Alle Befehle unten verwenden <version> als Platzhalter. Setze dort die gewünschte Versionsnummer ein — die jeweils aktuelle findest du auf der Releases-Seite.


Der empfohlene Weg für die meisten Anwender:innen — bringt Syntax-Hervorhebung, Hover mit Bezug auf die gesetzliche Quelle, Inlay-Hints für Geldeinheiten und ausführbare Prüffälle direkt in den Editor.

Während der Vorabphase wird die Extension als .vsix-Datei am GitHub-Release ausgeliefert (die öffentlichen Marktplätze akzeptieren keine SemVer-Vorabversionen).

  1. Die Datei findsl-<version>.vsix von der Releases-Seite herunterladen.

  2. In VS Code installieren — entweder über die Kommandozeile:

    Terminal-Fenster
    code --install-extension findsl-<version>.vsix

    Oder in VS Code: Befehlspalette (Strg+Umschalt+P / Cmd+Umschalt+P) → „Extensions: VSIX installieren…” → die Datei auswählen.

  3. Eine .findsl-Datei öffnen — die Extension aktiviert sich automatisch.


Für IntelliJ IDEA (Community & Ultimate) und alle JetBrains-IDEs ab Version 2024.2. Das Plugin bindet denselben Sprachserver wie die VS-Code-Extension an — über LSP4IJ. Funktionen und Bedienung sind unter IntelliJ-/JetBrains-Plugin beschrieben.

  1. LSP4IJ installieren. Das FinDSL-Plugin setzt es zwingend voraus und zieht es bei der Installation aus einer Datei nicht automatisch mit. In der IDE: Settings/Preferences → Plugins → Marketplace, nach LSP4IJ suchen, Install.

  2. Die Datei findsl-intellij-<version>.zip von der Releases-Seite herunterladen.

  3. Das Plugin aus der Datei installieren: Settings/Preferences → Plugins → ⚙ → „Install Plugin from Disk…” → die .zip auswählen. Anschließend die IDE neu starten.

  4. Eine .findsl-Datei öffnen. Beim ersten Mal lädt das Plugin den passenden Sprachserver einmalig vom Release nach (SHA-256-verifiziert, danach aus dem Cache).


Vorgefertigte, eigenständige Binaries für Linux, macOS und Windows liegen auf der Releases-Seite. Sie enthalten alles Nötige und laufen ohne Node-Installation — ideal für CI/CD und Build-Server.

Terminal-Fenster
# Beispiel: x64
curl -L -o findsl.tar.gz \
https://github.com/findsl/findsl/releases/download/v<version>/findsl-<version>-linux-x64.tar.gz
tar -xzf findsl.tar.gz
sudo mv findsl-*/findsl /usr/local/bin/
findsl --help

Das Linux-Tarball ist mit dem GPG-Schlüssel der FinDSL-Maintainer signiert — siehe Sicherheit & Signaturen.


Für Entwickler:innen mit Node-Toolchain. Die npm-Pakete sind mit Sigstore-Provenance signiert — die signierte Alternative für alle, die unsignierten Binaries nicht vertrauen wollen.

Terminal-Fenster
npm install -g @findsl/cli
findsl --help

FinDSL ist ein freies Projekt. Auf kostenpflichtige Code-Signing-Zertifikate für macOS (Apple Developer ID) und Windows (Authenticode) wird bewusst verzichtet — die Integrität lässt sich stattdessen über offene, kostenfreie Verfahren prüfen.

ArtefaktSignatur
npm-PaketeSigstore-Provenance (SLSA Level 3)
Linux-TarballGPG (detached, .asc)
SHA256SUMS (alle)GPG-signiert (SHA256SUMS.asc)
macOS-/Windows-Binaryunsigniert — Prüfung über SHA256SUMS

Beim ersten Aufruf eines nicht notarisierten Binaries meldet macOS sinngemäß: „Apple konnte nicht verifizieren, dass ‚findsl‘ frei von Schadsoftware ist.” Das ist erwartet. Der Schritt ist einmalig pro Binary.

Terminal-Fenster
xattr -d com.apple.quarantine /usr/local/bin/findsl
findsl --help

Bei der .exe zeigt SmartScreen: „Der Computer wurde durch Windows geschützt.” Die Datei ist trotzdem ausführbar:

  1. Im Dialog „Weitere Informationen” anklicken.
  2. „Trotzdem ausführen” wählen.

Jedes Release enthält eine SHA256SUMS-Datei (Prüfsummen aller Artefakte) plus die GPG-signierte SHA256SUMS.asc.

Terminal-Fenster
gpg --keyserver keys.openpgp.org --recv-keys <SCHLÜSSEL_ID>
curl -L -o findsl.tar.gz.asc \
https://github.com/findsl/findsl/releases/download/v<version>/findsl-<version>-linux-x64.tar.gz.asc
gpg --verify findsl.tar.gz.asc findsl.tar.gz

Alle Artefakte werden im Lockstep veröffentlicht: Eine FinDSL-Version X.Y.Z bedeutet, dass @findsl/cli@X.Y.Z, das .vsix und das native Binary exakt zusammenpassen. Versionen zu mischen ist nicht unterstützt.